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TuS schlägt sich tapfer

Ohne den verletzten und für ein Jahr wohl zum Zuschauen verurteilten Stefan Winterleitner wollten sich die Herren des TuS Raiffeisen Kremsmünster in der Neuauflage des Schlagerspieles gegen Enns vor 2 Woche revanchieren. Der 18 jährige Daniel Kraus übernahm die vakante Position im Angriff, Florian Winterleitner den Block. Die Grün-Weißen schlugen sich recht passabel, gingen zwischenzeitlich mit 2:1 in Sätzen in Führung, ehe sich Enns dann doch noch knapp mit 4:2 durchsetzen konnte. „Trotzdem, das erste Mal in dieser Aufstellung, wir waren schon recht zufrieden für den Anfang“, resümierte Laurenz Hübner, der mit Michael Huemer Fistlberger und Bernie Sinnhuber die Abwehr bildete.

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AWN Indoors enden im Krankenhaus

Die Hallenmeisterschaft der Männer Bundesliga-Teams ist abgesagt, Vergleiche unter den Faustball-Spitzenteams jedoch erlaubt. So freute sich der TuS schon auf die AWN Indoors in Enns als erste Standortbestimmung. Vor leeren Zuseherrängen erreichten die Grün-Weißen mit Rang2 in der Vorrunde das Halbfinale gegen Grieskirchen und konnten mit 2:1 in Sätzen in das Finale gegen Enns einziehen. Dort entschied das Team um Kapitän Stefan Winterleitner nach anfänglichem Rückstand den ersten Satz mit 11:6 für sich und setzte sich im zweiten auch gleich mit 5:1 ab. Dann allerdings die für Stefan Winterleitner verhängnisvolle Szene, in der er sich beim Blockversuch gegen Enns Teamangreifer Gustav Gürtler einen Bruch der Elle und Speiche zuzog, die eine Operation im Steyrer Krankenhaus notwendig machte. Mit 13 Schrauben und einer Metallplatte wurde der Arm fixiert, bis Sommer wird er seine Kollegen am Feld wohl nicht unterstützen können. Geschockt verloren der TuS den zweiten Satz dann 11:13 und danach auch den Entscheidungssatz. „Das Ergebnis ist nebensächlich, Hauptsache Stefan wird wieder“, wünscht ihm Laurenz Hübner gute Besserung. „Stefans Verletzung wirft uns zurück, immerhin ist er unser Leitwolf“, meint Abwehrspieler Michael Huemer Fistlberger. Das Trainerduo Winterleitner/Neller hob neben der kompakten Leistung des Teams vor allem das Service von Florian Winterleitner und die Abwehrleistung des erstmals im Top-Team des TuS beginnenden Bernie Sinnhuber hervor. „Und wir hoffen, dass uns Stefan vielleicht im Herbst wieder zur Verfügung steht!“

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Zuwachs beim TuS!

Nun haben auch Anja Wojakow und Stefan Winterleitner für Nachwuchs in der TuS Faustballfamilie gesorgt. Gestern ist mit etwas Verspätung der entzückende Luis zur Welt gekommen. Die Grün-Weißen gratulierten Anja und Stefan ganz herzlich und wünschen viel Freude mit dem Kleinen!

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TuS beendet Bundesliga Saison auf Rang 7

Nicht ganz zufrieden waren die TuS-Faustballer mit der verkürzten Saison der 1. Faustball Bundesliga. Im letzten Spiel gegen DSG Froschberg entwickelte sich zu Beginn ein recht ausgeglichenes Match, die ersten beiden Durchgänge gingen mit 15:13 und 14:15 jeweils in die Verlängerung. Dann riss der Faden beim TuS, zu sehr war man mit strittigen Entscheidungen der Linienrichterinnen beschäftigt, der Spielfluss ging total verloren, ebenso die Sätze 3 und 4. Nach einer 10-minütigen Pause besannen sich die Grün-Weißen wieder ihrer Stärken entschieden die beiden folgenden Sätze für sich und zwangen Froschberg in einen Entscheidungssatz. Zu Mitte des Satzes mussten vor allem Florian Winterleitner, als Alleinunterhalter im Angriff, und Laurenz Hübner, der es nach einer Umstellung Mitte des Spieles bravourös schaffte die kurz gespielten Bälle der Froschberger zu entschärfen, der Aufholjagd Tribut zollen. Der letzte Satz ging dann auch wieder an die Linzer, das Spiel knapp mit 3:4 verloren. Damit belegt der TuS in der Abschlusstabelle Rang 7. „Unser Ziel war tatsächlich der 5. Platz, dafür hat es knapp nicht gereicht. Allerdings hatten wir tatsächlich nur einen schlechten Auftritt gegen Linz Urfahr und recht passable Leistungen bei den knappen Niederlagen gegen Enns und Froschberg“, resümiert Kapitän Stefan Winterleitner, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Christopher Ahrens seine Rolle im Angriff gegen eine in der Abwehr tauschen musste und Richi Schausberger die rechts vorne Position überlassen. Michi Huemer Fistlberger, der auf den gewohnten Abwehrpositionen eine solide Saison spielte, setzt gleich die Latte für die nächste Saison: „Wir wollen in die Top 5!“

TuS2 hält mit Zittersieg Kurs auf Top3

Ganz knapp ging es auch beim Duell der 2er Teams aus Kremsmünster und Froschberg in der 2. Bundesliga her. Da allerdings mit dem besseren Ende für den TuS, der zwar anfänglich das Geschehen im Griff zu haben schien, nach einer 2:0 Satzführung aber das Momentum nicht nutzen konnte um im dritten Satz die Vorentscheidung herbeizuführen. So wurde auch dieses Duell erst im 7 Satz entschieden, da hatten die Grün-Weißen nach einem 3:6 Rückstand schlussendlich mit 11:8 das bessere Ende für sich. Damit festigt der TuS Rang 3 in der Gruppe und kann mit einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Laakirchen auf Rang 2 vorstoßen. „Wir konnten den gesamten Kader einsetzen, das bringt zwar auf Grund der ungewohnten Aufstellungsvarianten teilweise ein wenig Unruhe ins Spiel, allerdings gibt es den jungen Spielern auch die Möglichkeit Bundesliga Luft zu schnuppern“, ist Coach Kastler mit der bisherigen Ausbeute zufrieden.

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TuS verpasst Semifinale

Zweimal hatte der TuS vor eigenem Publikum die Chance sich für das Halbfinale der 1. Faustball-Bundesliga in Stellung zu bringen, schlussendlich mussten die Grün-Weißen den Gästen aus Enns und Urfahr den Vortritt lassen.

Wobei speziell das Spiel gegen AWN TV Enns alles bot, was sich Fans von Faustball erwarten. Neben spannenden Spielständen, knappen Satzergebnissen auch druckvolle, über weite Strecken fehlerlose Angriffsleistungen von Florian Winterleitner auf Kremsmünsterer und Gustav Gürtler auf Ennser Seite und tolle Paraden der Abwehrspieler, die mit unerhörtem Kampfgeist schier unrettbare Bälle ins Feld zurückbrachten. Mit dem kleinen Manko aus Kremsmünsterer Sicht, dass die Sätze 3 und 4 hauchdünn in der Verlängerung an die Gäste gingen und das Spiel knapp aber ebenso verdient mit 4:2 an Enns. „Ein super Spiel von beiden Seiten, so mach Zusehen Spaß“, waren sich Ennser- und Grün-Weiße TuS-Fans einig.

Damit stand der TuS tags darauf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Urfahr unter Zugzwang, konnte aber nicht mehr ganz an die Vortagesleistung anschließen. Eine Spur weniger Effizienz im Service, einzelne unerzwungene Fehler und zu wenig Konsequenz in der Abwehr führten zu der 0:4 Niederlage. Damit bleibt für die Grün-Weißen noch ein Ziel, mit einem Sieg gegen Froschberg am kommenden Samstag kann Rang 5 in der Meisterschaft erreicht werden. „Wir werden natürlich alles daran setzen um diese Prestigeduell um den fünften Platz zu gewinnen“, verspricht Richie Schausberger (Huemer).

TuS2 bezog bei strömendem Regen gegen Freistadt2 eine 0:4 Niederlage. Die Sätze verliefen durch die erwartete Serviceschlacht bei glitschigem Boden durchwegs ganz knapp, mit dem besseren Ende für die Mühlviertler. Bemerkenswert, dass der älteste Spieler in der Starting Five des TuS der gerade 19-jährige Bernie Sinnhuber war. „Die Jungs haben einen großen Sprung gemacht in den letzten Monaten, wenn sie so weiter arbeiten wird der eine oder andere wohl in absehbarer Zeit den Sprung in die Startfünf der ersten Bundesliga schaffen“, ist Coach Günther Kastler überzeugt.