TuS revanchiert sich

Nach den zuletzt durchwachsenen Leistungen lassen die Grün-Weißen in Linz diesmal mit 2 Siegen aufhorchen. Gegen Nachzügler Laakirchen sieht man dem Winterleitner-Team seine Verunsicherung noch an, einem knappen Gewinn des ersten Satzes folgt ein stärkerer zweiter und der klare Verlust des dritten Satzes. „Im entscheidenden Moment waren wir dann zwar besser und haben den letzten Satz dann auch klar gewonnen, allerdings mit Angsthasenfaustball“, meint Angreifer Florian Winterleitner. Besser dann die zweite Begegnung gegen die Hausherren aus Linz-Urfahr. Von Beginn weg dominiert der TuS, plötzlich funktioniert das lange unsichere Service wie gewohnt, auch die Abwehr lässt mit sehenswerten Paraden die Linzer Angreifer verzweifeln. „Einzig im zweiten Satz hatten wir einen kurzen Einbruch, da haben wir uns durch eine Blockentscheidung aus der Ruhe bringen lassen und 4 Punkte in Folge kassiert“, so der wieder genesene Laurenz Hübner. Dann allerdings habe man sich wieder auf die  eigenen Qualitäten besonnen und die eigenen Angreifer mit präzisem Zuspiel wieder in Position gebracht. Auch der dritte Satz geht zu Recht an die Grün-Weißen, die sich mit den beiden Siegen auf Rang 5 der Tabelle vorschieben.

Kommenden Samstag, 15. Dezember bestreitet der TuS ab 17 Uhr sein letztes Heimspiel der Saison. Gegen Freistadt und die bisher groß aufspielenden Ennser ist der TuS zwar Außenseiter, „mit einer Leistung wie gegen Urfahr könnte aber was drinnen sein“, so Michael Huemer Fistlberger.

TuS will zurück auf die Siegerstraße

Nach der verunglückten Heimpremiere will der TuS am Sonntag, 9. Dezember ab 9:00 Uhr (!!!) in Linz wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. „Einerseits ist Laurenz Hübner nach seiner Augen-OP wieder zurück im Kader, zweitens wissen meine Jungs, dass wir wieder anschreiben sollten“, vertraut Coach Dietmar Winterleitner auf den Siegeswillen seiner Crew. Zumindest 2 Punkte gegen die auf Augenhöhe agierenden Teams von Laakirchen und FBC Urfahr seine Pflicht um nicht in akute Abstiegsgefahr zu geraten. „Leider hatten wir das Pech, dass Freistadt Star Andreolli just gegen unsere Abstiegskonkurrenten Hirschbach und Urfahr gesperrt war und diese damit zu billigen Punkten kamen.“ Daher sei es umso wichtiger wieder die eigenen Stärken hervorzukehren.

Heimschlappe des TuS

Verunsichert durch den Ausfall von Laurenz Hübner startete das Grün-Weiße Team bei der Heimpremiere der 1. Bundesliga verhalten gegen Münzbach. Die ersten beiden Sätze waren eine klare Angelegenheit für die Mühlviertler, vor allem im Zuspiel war der TuS eine Klasse unterlegen. „Wir haben natürlich auch wenig Druck im Service gehabt, aber unser Chancen mit unkonsequentem Aufbau nicht nutzen können, “ meinte auch Reinhold Neller, der an der Linie unterstützte. Ab Mitte des dritten Satzes präsentierte sich der TuS ein wenig mutiger im Zuspiel, prompt folgte der Satzausgleich . Im Entscheidungssatz dann ein knappes 9:11  und damit ein 2:3  gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Münzbach. Mit der Niederlage im Kopf kämpfte der TuS zu Beginn gegen Froschberg mit seinem Selbstvertrauen und kam erst Mitte des zweiten Satzes nach einem 0:6 in Fahrt. Der letzte Satz war dann noch auf Messers Schneide, trotzdem verloren die Grün-Weißen verdient mit 0:3. „Wir sind einfach zur Zeit auf allen Positionen nicht ganz auf der Höhe und extrem verunsichert, daran sollten wir bis nächste Woche arbeiten“, meint auch TuS Coach Dietmar Winterleitner.

TuS2 souverän

Das zweier Team des TuS wiederum konnte beide Begegnungen gegen Ottensheim und Laa/Thaya ganz klar mit 3:0 gewinnen. „Hat Spaß gemacht heute, leider haben wir nun eineinhalb Monate Pause“, gefällt Abwehrspieler Benne Sinnhuber die lange Pause nicht.

Heimpremiere als Doppelrunde in Kremsmünster

Faustball-Großkampftag in Kremsmünster! Sowohl die 1. Bundesliga-Team als auch das 2er Team in der 2. Bundesliga bestreiten ihre Saison-Heimpremieren am Samstag, 1.12. in der Bezirkssporthalle Kremsmünster.

Während die 2. Bundesliga bereits um 10 Uhr zur Vormittagsmatinee lädt, empfängt ist das Grün-Weiße Top Team Münzbach und Froschberg ab 14 Uhr.

Die Ausgangspositionen sind für beide Teams ähnlich. Nach einen Start mit jeweils einem Sieg soll der nächste Schritt zum Klassenerhalt erfolgen. Mit Münzbach und Froschberg warten 2 Teams, die ebenfalls schon Punkte sammeln konnten. „Münzbach haben wir im Vorjahr 2 mal geschlagen, die sind aber brandgefährlich und haben letzte Woche Freistadt beinahe an den Rand einer Niederlage gebracht“, weiß Michael Huemer Fistlberger. Und auch gegen Froschberg sei jeder Ausgang möglich, in den letzten Begegnungen in der Halle konnte jedes Team ein Match für sich entscheiden, am Feld gewann Froschberg denkbar knapp mit 4:3. „Viel wird auch darauf ankommen, wie wir unser Spiel aufziehen können, in Service und Zuspiel müssen wir gegenüber der Vorwoche jedenfalls zulegen“, so der Abwehrspieler.

Auf TuS2 warten mit Ottenheim und Laa/Thaya zwei unangenehme, weil unberechenbare Gegner. „Ottensheim ist in der ersten Runde etwas unter Wert geschlagen worden“, meint Kapitän Lugerbauer, der sich vor Ort ein Bild machen konnte. Und Laa ist sowieso unberechenbar, manchmal sind die beinahe Erstliga reif und dann läuft´s wieder überhaupt nicht. Wichtig sei es jedenfalls sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren, dann sollten Punkte drinnen sein.