Kremsmünster ist die Topadresse im heimischen Hallenfaustball
Im
Vorjahr konnten die Grün-Weißen sowohl den österreichischen Meistertitel als
auch den in der 2. Bundesliga nach Kremsmünster holen. Das Team des
Betreuerduos Kastler/Grimus hat sein Ziel bereits eine Runde vor
Schluss geschafft - mit 2 Siegen krönte sich TuS2 mit der Meisterkrone. 
1. BL: Der Angriff macht noch Sorgen
Der langen Anreise nach Mistelbach folgten zwei 3:0 Erfolge gegen die um den Einzug ins Final5 kämpfenden Teams aus Neusiedl und Perg. "Die Spiele waren zwar schnell vorbei, aber vor allem gegen Neusiedl mussten wir doch hart kämpfen und zweimal in die Verlängerung gehen", relativiert Abwehras Haymo Valtiner. Aber gegen Perg zeigt der TuS seine Stärken, die gegen die Mühlviertler klar im Zuspiel lagen. Die immer besser in Form kommenden Norbert Zauner und Georg Kerbl platzierten die Bälle punktgenau vor der Leine, Klemens Kronsteiner hat da nur wenig Mühe die Vorlagen an die Hallenwand zu prellen.
Doch dieser Klemens Kronsteiner macht den TuS Fans Sorgen. Eine hartnäckige Oberschenkelzerrung behindert den TuS-Kapitän vor allem bei hoch gespielten Bällen und beim Block. "Gerade da ist der Klemens ja den Gegnern normalerweise klar überlegen, diese Verletzung müssen wir bis zum Final5 hinbekommen", setzt Coach Dietmar Winterleitner seine Hoffnungen auf die Physiotherapeuten.
2. BL: TuS mit vorzeitigem Meistertitel
"Wenn´s wirklich läuft gewinnt man auch alle knappen Sätze." "Bulle" Reinhard Hübner freut sich nach seinem x-ten Meistertitel in der 2. Bundesliga wie bei seinem ersten. Nach den beiden 3:0 Erfolgen gegen St. Veit und Wels, bei denen die Grün-Weißen 4(!!) mal einem 7:9 Rückstand nachlaufen mussten ist man der Konkurrenz bereits mit 6 Punkten Vorsprung enteilt und sichert nach dem Erfolg im Vorjahr auch heuer wieder den Meistertitel der 2. Bundesliga. Dabei musste der TuS Zweitangreifer David Binder wegen Kreislaufproblemen vorgeben. Aber die wahrscheinlich jüngste Abwehr der Liga mit Stefan Winterleitner, Markus Ahrens, Martin Söllradl, Günther Blüml und Bennie Eglseer konnte den Ausfall kompensieren. "Diese mannschaftliche Geschlossenheit ist Basis des Erfolges, auch wenn der älteste Spieler doppelt so alt ist wie der jüngste", erfklärt Coach Günther Kastler.
Mit großem Rückstand rittern sich nun die punktegleichen Verfolger Freistadt, Rohrbach und Vöcklabruck um den Vizemeistertitel - und damit um den Aufstieg in Österreichs höchste Spielklasse.
1. BL Kader: , Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Haymo Valtiner, Norbert Zauner, Christian Zöttl
Coach: Dietmar Winterleitner
2. BL Kader: Markus Ahrens, David Binder, Günther Blüml, Bennie Eglseer, Reinhard Hübner, Martin Söllradl, Stefan Winterleitner
Coach: Günther Kastler, Roman Grimus
Vorschau: 24./25. Februar 2007, BSH Kremsmünster
Final 5 - Die Entscheidung zur Hallenbundesliga