TuS-Coach: "Sind froh nicht Favorit zu sein"
Beim Hallen-Europapokal der Meister kommendes Wochenende in Grafenau (D), fühlt sich Österreichs Vertreter TuS Kremsmünster in der Außenseiter-Rolle wohl.
Ein Top-Favorit steht beim Hallen-Europapokal in Grafenau (D) schon fest: KTV Widnau. Der Schweizer Meister ist nicht nur Titelverteidiger, sondern glänzte bei der Generalprobe, dem Eliteturnier vergangenes Wochenende in Bad Ragaz (CH), mit Traum-Faustball. Österreichs Hallen-Meister Kremsmünster musste sich im Finale den Eidgenossen mit 2:1 geschlagen geben, jener Mannschaft, auf die das Team von Coach Winterleitner auch im Europacup-Halbfinale Samstag treffen wird. "Wir sind mit unserer Rolle als Außenseiter nicht unzufrieden, wenngleich wir gesehen haben, dass mit einer konstanten Spielweise Widnau durchaus zu schlagen ist."
An der Taktik feilt der Steyrer mit seinen Schützlingen seit Wochen, will im Halbfinale nichts dem Zufall überlassen: "Den Ausschlag wird Service und Zuspiel geben. Vor allem der Schweizer Hauptangreifer Cyril Schreiber wird von uns viel beschäftigt werden", verspricht Winterleitner, der als Joker auch für einen möglichen Einsatz bereit steht: "Ich stehe aber sicher nicht in der Startaufstellung."
Physio für Kronsteiner
Hallen-Ass Klemens Kronsteiner kämpft seit Wochen mit hartnäckigen Rückenproblemen. Als Kremsmünsters Physiotherapeutin wird sich Doris Eidenberger, selbst Nationalspielerin, in Grafenau verstärkt um den heimischen „Block-Spezialisten“ kümmern.
Kader: Markus Ahrens, Bennie Eglseer, Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Haymo Valtiner, Stefan Winterleitner, Norbert Zauner, Christian Zöttl
Coach: Dietmar Winterleitner
Trainer: Winfried Kronsteiner
Physio: Doris Eidenberger
Vorschau: 20. Jänner 2007, BSH Kremsmünster
ab 17:30 Uhr: 1. Bundesliga gegen Frohnleiten und VGT Graz
ab 14:00 Uhr: 2. Bundesliga gegen Vöcklabruck und Grünburg