Grün-Weißer
Sieg beim Final Four
1. BL: Unglaublich - von 1:11 zu Gold
"Dieses Gold haben sich vor allem unsere Fans verdient, die uns trotz des Europacup-Ausrutschers zu dieser Leistung getrieben haben", bedankt sich Klemens Kronsteiner nach dem verrücktesten Finale der Faustballgeschichte beim Grün-Weißen Fansektor.
Das Final Four war bis zum 2:2 Satzgleichstand ein Finale wie viele andere: Weder Grieskirchen noch Kremsmünster konnten ihr phasenweise recht eindrucksvolles Spiel über längere Zeit aufrechterhalten, der Satzgleichstand war das logische Ergebnis der Höhen und Tiefen beider Teams. Die Zuseher in der ausverkauften Halle freuten sich auf einen spannenden Entscheidungssatz, der allerdings recht eintönig begann. Bei 0:8 setzte kein Faustballkenner mehr einen Cent auf eine erfolgreiche Titelverteidigung des TuS und bei 1:11 schulterte so mancher bereits seine Winterjacke in der Gewissheit, dass die Grün-Weißen Nerven wieder einmal im Finale versagten. Doch mit dem Wissen verloren zu haben schien Ruhe ins Team eingekehrt, je abgeklärter Kremsmünster wirkte desto nervöser schienen die zuvor toll aufspielenden Grieskirchner zu werden. Bei 13 schaffte der TuS den Ausgleich und ein knapper Ausball bescherte den Zusehern das wohl unglaublichste Ende eines Final Four, den TuS-Spielern Gold und allen den Satz des Tages: "Also des hätt´ i ma ned docht!"
mehr Infos sowie Bilder unter www.wels2006.at.tt und www.oefbb.at
Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Wolfgang Roschitz, Sigi Simon, Robert Tapler, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Christian Zöttl
Trainer: Winfried Kronsteiner, Coach Reinhold Neller