Auch nach dem Duell mit dem Verfolger Urfahr „weiß“e Weste behalten

1. BL: TuS ohne Satzverlust Halbzeitmeister

 

Diese Vorstellung der Grün-Weißen dürfte selbst die Urfahr-Fans beeindruckt haben: Nachdem sich im ersten Spiel des Tages gegen die Hallenspezialisten aus Münzbach noch einige Konzentrationsfehler im Spiel von Simon und Co. eingeschlichen hatten, zeigte der TUS gegen Urfahr dann eindrucksvoll, warum man im Augenblick die Hallenbundesliga dominiert: Druckvolles Service, herrliche Abwehraktionen und eine beinahe hundertprozentige Ausbeute im Angriffsspiel durch Kronsteiner und Roschitz waren das offensichtliche Zeichen der Überlegenheit der Kremstaler. „Wenn wir so konzentriert zu Werke gehen, kann uns in Österreich zur Zeit keiner weh tun!“ kommentierte selbst der sonst nur schwer zufrieden zu stellende Kapitän Simon das Spiel seines Teams.

Das Betreuerduo Kronsteiner/Neller kämpft vor dem Europacup Anfang Jänner indes mit einem Luxusproblem, wollte man diese Begegnung gegen die Weiß-Fünf ja auch dazu nützen, die richtige Mannschaftsabstimmung und etwaige Schwächen im eigenen Spiel zu finden: „Recht viel gibt’s da selbst bei großem Bemühen nicht zu bemängeln: Robert Tapler und Haymo Valtiner entschärften Martins Service nach Belieben, die Abstimmung bei den Angreifern funktioniert immer besser und selbst im Schwachpunkt „Service“ war diesmal Klemens seinem Urfahr-Pendant deutlich überlegen.“ tat sich Trainer Kronsteiner schwer, auf die Euphorie-Bremse zu steigen.

Dennoch verordnet man sich bei den Kremstalern keine Weihnachtspause: Ein Kurztrainingslager in der eigenen Halle nach Weihnachten soll dem Team den letzten Schliff vor dem Saisonhöhepunkt Europacup geben, denn international hängen die Trauben sicherlich höher: „Wir bekommen es bereits im Semifinale mit der wohl stärksten Hallenmannschaft der Welt – TV Hamm (D) - zu tun. Nur wenn wir unsere Spielzüge weiter perfektionieren, können wir dort bestehen!“ weiß Christian Zöttl um die noch bevorstehende Arbeit.

 

2. BL: überlegener "Weihnachtsmeister"

Wie in der ersten Bundesliga sichert sich auch das zweite Team des TuS in überzeugender Manier den "Weihnachtsmeistertitel". Im Showdown der drei erstplatzierten Mannschaften hat das Team von Coach Günther Kastler kaum Schwierigkeiten Froschberg und Perg klar zu dominieren. "In dieser Form solltet ihr in die erste Bundesliga  aufsteigen", ist Reini Schartmüller, Pergs Trainer vom TuS-Spiel begeistert. Da die Grün-Weißen bekanntlich nicht in die erste Bundesliga aufsteigen dürfen (und auch nicht wollen) spitzt sich der Aufstiegskampf vier Punkte hinter dem Spitzenreiter zu. Vier Teams liegen nur durch zwei Sätze getrennt beinahe gleichauf in Lauerstellung. 

 

Landesliga: Angst vor dem Erfolg

Mit zwei 1:2 Niederlagen geht das Landesliga-Team des TuS in die Weihnachtsferien. "Die Angst vor dem Sieg war offensichtlich", analysiert Ex-Angreifer Klaus Hübner jun. das Spiel. Gegen Laakirchen vergeigt der TuS im dritten Satz eine komfortable 7:1 Führung und befindet sich mit nur einem Sieg aus vier Spielen mitten im Abstiegskampf.

 

 

Kader 1.BL: Klemens Kronsteiner, Wolfgang Roschitz, Sigi Simon, Robert Tapler, Haymo Valtiner, Christian Zöttl

Trainer: Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller

Kader 2.BL: Günther Blüml, Roman Grimus, Reinhard Hübner, Thomas Wakolbinger, Dietmar und Gerald Winterleitner

Coach: Günther Kastler

Kader Landesliga: Markus und Peter Ahrens, Bennie Eglseer, Andi Hofer, Georg Kerbl, Michi Klaffenböck, Martin Söllradl