Sigi Simon feiert brillantes Comeback in letzter Grunddurchgangsrunde

TUS beendet regular season ungeschlagen

 

Auch zum Ende der Hallenbundesliga gab es für die Gegner des TUS Kremsmünster nichts zu holen. Obwohl man ausgerechnet im letzten Spiel den ersten Satzverlust hinnehmen musste, beendeten die Kremstaler wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren die Finalqualifikationsrunde ungeschlagen.

Nach einem mühelosen Sieg gegen Linz Steg wurde im Spiel gegen den regierenden Meister aus Urfahr deutlich, dass sich die Mannschaft aber auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen darf: Zahllose Angriffsfehler ließen die Kremstaler in Satz eins sang- und klanglos untergehen. Auch die beiden anderen Sätze standen lang auf des Messers Schneide, die beiden Mannschaften zeigten den Zusehern einen spannenden Schlagabtausch, den Stadlhuber und Co. letztlich etwas glücklich für sich entscheiden konnten.

 

Dennoch waren die Coaches Kronsteiner und Neller nicht unzufrieden mit dieser letzten Standortbestimmung: „Erstens hat Sigi Simon nach seiner Verletzungspause ein sensationelles Comeback gegeben und sich nahtlos wieder in das Team eingefügt und zweitens hat uns Urfahrs Schuss vor den Bug gerade rechtzeitig aufgeweckt. Jetzt werden wir diese Erkenntnisse in die letzte Vorbereitung auf das Heim-Play-Off einfließen lassen.“

Auch der Semifinalgegner im finalen Show-Down steht nach der letzten Runde fest. Der ehemalige Serienmeister aus Neusiedl/Zaya sicherte sich mit einiger Mühe Platz 4. „Auch wenn wir die letzten Duelle klar für uns entscheiden konnten: Auf diese routinierte Truppe muss man immer aufpassen!“ verlangt Kapitän Stadlhuber von seinen Mitspielern große Konzentration vor dem Saisonhöhepunkt.

 

Trotz zweier Ausfälle

2. Bundesliga: Podestplatz erreicht

 

Hiobsbotschaft vor dem Anpfiff zur letzten Runde der 2. Bundesliga. Nach Günther Blümls Ausfall wegen Grippe bestand auch Roman Grimus den Fitnesstest vor dem Spiel nicht.

Dennoch ging der TuS gegen den Hausherren Vöcklabruck voller Elan ins Spiel und gewann in überzeugender Manier mit 2:0. Die anschließende Begegnung gegen Rohrbach musste nun die Entscheidung um den Vizemeistertitel bringen. Wie aus der Pistole geschossen, ähnlich dem ersten Spiel begannen die Grün-Weißen enorm druckvoll und konnten den ersten Satz klar für sich entscheiden. Damit hatten die, diesmal großteils aus Oldies bestehenden Kremstaler ihr Pulver verschossen. Gegen die immer stärker werdenden Mühlviertler gingen Hübner & Co sang- und klanglos unter.

"Auch die Umstellungen gegen Rohrbach fruchteten nicht mehr, aber der 3. Rang im Endklassement geht für uns in Ordnung", war Geburtstagskind Thomas Wakolbinger durchaus zufrieden.

 

TuS1-Kader:  Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Sigi Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl

Trainer: Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller

 

TuS2-Kader: Andi Hofer, Reinhard Hübner, Günther Kastler, Thomas Wakolbinger, Dietmar und Gerald Winterleitner

Coach: Roman Grimus

 

 Vorschau: 26./27. Februar 2005

FINAL FOUR in Kremsmünster