Behält die TuS-Fünf ihre weiße Weste?
„Angstgegner“ in Kremsmünster
ÖTB Neusiedl/Zaya und Union Münzbach – das waren in der Vergangenheit die Angstgegner des TuS Volksbank Kremsmünster. Immer wieder mal leistete man sich gegen diese Teams einen Ausrutscher. Gegen die Niederösterreicher kassierte man auch die letzte Niederlage in einem Grunddurchgang der Hallen-Bundesliga: Im Dezember 2001 verloren die damals ersatzgeschwächten Kremstaler knapp mit 1:2. Seither wurden sämtliche Partien (mit Ausnahme der Niederlagen im Final Four) gewonnen.
Auch diesmal gilt die Truppe von Winfried Kronsteiner als Favorit. Wenngleich der TuS derzeit ersatzgeschwächt ist: Siegfried Simon fehlt nach wie vor. Kronsteiner: „Aber das können wir locker kompensieren! Unser Kader ist derart ausgeglichen, dass es nahezu egal ist, wer spielt.“
Bislang haben dies seine Jungs eindrucksvoll bewiesen: In zehn Spielen gab es ebenso viele Siege, das Satzverhältnis lautet 20:0! Und die weiße Weste soll vor eigenem Publikum natürlich auch nicht angepatzt werden.
„Wir hoffen wieder auf die tolle Unterstützung unserer Fans“, sagt Kapitän Josef Stadlhuber, „aber es wird immer schwieriger, diese tolle Serie fortzusetzen. Jeder will uns besiegen.“ Gegen Aufsteiger Laakirchen war der TuS gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Da musste sogar ein Satzball abgewehrt werden.
TuS1-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl
Trainer Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller
Vorschau: 26./27. Februar 2005
FINAL FOUR in Kremsmünster