Sigi Simon verletzt - dennoch
1.
Bundesliga - Spitzenspiel klar dominiert
150 Zuseher erwarteten großen Faustballsport, trafen doch die ungeschlagenen Führenden der Bundesliga aufeinander. Doch bereits das erste Spiel war ernüchternd. Ganz knappe Satzergebnisse, mit Linz/Steg ein Außenseiter, der über lange Strecken das Spiel bestimmte, auf den Rängen kam jedoch nicht der Funken von Stimmung auf. Zu emotionslos, ohne Engagement und Einsatz erledigte Tabellenführer Urfahr seine Pflichtübung und kam dabei fast ins Straucheln. Nach verlorenem 2. Satz konnte der Sieg erst im 3. Satz eingefahren werden. "Über eine Stunde Faustball zum Abgewöhnen", brachte es einer der Zuschauer auf den Punkt.
Das erste Antreten des TuS gegen Linz/Steg war eine klare Angelegenheit für die Grün-Weissen, vor allem gegen Klemens Kronsteiners Blockspiel wussten die routinierten Steger kein Rezept. 2:0 nach knapp 35 Minuten.
Die mit Spannung erwartete Revanche des kleinen Europacupfinales der Vorwoche sah zunächst Urfahraner, die sich ihrer Qualitäten und der Verpflichtung gegenüber den Zusehern wieder bewusst waren. Einsatz, Emotionen, wechselnde Führung bestimmten den ersten Satz. Entsprechend auch die Reaktion des dankbaren Publikums, das die Spieler nun lautstark unterstützte. Umso mehr, als die Heimmannschaft den ersten Satz mit 15:13 für sich entscheiden konnte.
Der 2. Satz begann mit einer klaren 6:1 Führung der Linzer und einer Aufholjagd der Kremstaler, und war de facto entschieden, als Martin Weiß beim Block gegen Christian Zöttl den Kürzeren zog. Die folgende Indisponiertheit des Urfahraner Hauptangreifers nützte Kremsmünster schonungslos und setzte sich uneinholbar ab. Damit war klar - Kremsmünster bleibt weiter ohne Satzverlust und übernimmt die Tabellenführung.
TuS nimmt´s zu locker
2. Bundesliga - weiterhin Zweiter
"Ich kann mir schon vorstellen, dass es schwierig ist die Motivation zu halten", spielt der ehemalige TuS-Bundesliga Star Wolfgang Doppringer darauf an, dass die zweite Mannschaft des TuS nun schon jahrelang in der 2. Bundesliga im Spitzenfeld ohne wirkliches Ziel mitspielt.
So verkaufte sich das Team um Reinhard Hübner, bei dem sich einzig Roman Grimus in Szenen setzen konnte, unter seinen Möglichkeiten, einzelne Glanzlichter und Zwischenspurts waren zuwenig um gegen die dritt- und viertplatzierten Rohrbach und Vöcklabruck 2 Siege einzufahren. So stand einem Sieg gegen Rohrbach eine Niederlage gegen Vöcklabruck gegenüber, was genügte um den 2. Tabellenrang abzusichern.
TuS1-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl
Trainer Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller
TuS2 Kader: Roman Grimus, Andi Hofer, Reinhard Hübner, Günther Kastler, Thomas Wakolbinger, Dietmar und Gerald Winterleitner
Vorschau: 26./27. Februar 2005
FINAL FOUR in Kremsmünster