Waren es die Nerven, zu hoch gesteckte Erwartungen oder der doch blendend disponierte Schweizer Meister KTV Widnau die den TuS bereits im Halbfinale am lang ersehnten Europacup-Traum scheitern ließen? Schlussendlich sollten alle Faktoren dazu geführt haben, dass sich der TuS am Sonntag im kleinen Finale gegen den ewigen Kontrahenten FBC Urfahr wiederfand. Als kleiner Trost mag Rang 3 gelten, immerhin ging der TuS im innerösterreichischen Prestigeduell um die Bronzemedaille als klarer 3:0 Sieger vom Feld.
Einen (inoffiziellen) Titel konnte der TuS aber auf alle Fälle für sich beanspruchen: Den der lautesten und treuesten Fans, die auch nach der 3:2 Halbfinal-Niederlage gegen Widnau zu ihrem Team hielten.

Auch ein Christian Zöttl in Hochform konnte nichts an der Niederlage gegen den Schweizer Meister Widnau ändern.

Der Schein trügt - alle vier Finalteilnehmer litten unter den
eigenwilligen Regelauslegungen der Schiedsrichter. Einzig der
österreichischeFinalschiri Kurt Parzer zeigte sich europacupreif.
TUS-Kader: Reinhard Hübner, Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Christian Zöttl
Trainer Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller
Vorschau: 15. Jänner 2005, ab 17:30, BSH Kremsmünster
TuS - FBC Urfahr und Linz/Steg