TuS2 konnte Grieskirchen fordern
1. Bundesliga startete erwartungsgemäß
Ohne große Überraschungen verlief die erste Runde zur Bundesligasaison. Der TuS wurde beim ehemaligen Angstgegner Frohnleiten kaum gefordert und geriet nur im 2. Satz gegen Aufsteiger Laakirchen kurz ins Wanken. "Das 20:18 resultiert vor allem aus einer Vielzahl von Eigenfehlern, im Großen und Ganzen haben wir das Spiel jedoch klar diktiert", war Coach Reinhold Neller durchaus nicht unzufrieden. Sorge bereitet den Grün-Weißen allerdings die Rückenverletzung von Sigi Simon, der diesmal nur unter großen Schmerzen durchhielt.
2. Bundesliga:
Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga leistete der TuS dem Topfavoriten Grieskirchen (mit gleich zwei Europameistern von 2004) erbitterten Widerstand. Nach einer 8:4 Führung wurde der erste Satz noch knapp mit 12:15 verloren, in Satz 2 ließen die Kremstaler beim Stand von 13:13 eine hochkarätige Punktchance aus womit auch der 2.Satz mit 13:15 knapp verloren ging.
Das anschließende Derby gegen Grünburg nahm das Team um Kapitän Reinhard Hübner etwas zu leicht, geriet mit 10:12 in Rückstand. Ein geglückter Wechsel bescherte dann doch noch einen 15:12 Erfolg. Satz 2 konnte unspektakulär ebenfalls für den TuS entschieden werden.
"Eine sehenswerte kämpferische Leistung, das war wirklich Faustball vom Feinsten", war der ehemalige TuS Star Markus Mitteregger angetan. Und Abwehrhaudegen Günther Kastler meinte nur: "Mit dieser Niederlage gegen Grieskirchen kann ich gut leben!"
TUS1-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl
Coach Reinhold Neller
TuS2-Kader: Günther Blüml, Roman Grimus, Andi Hofer, Reinhard Hübner, Günther Kastler, Dietmar und Gerald Winterleitner
Vorschau: 26./27. Februar 2005
FinalFour in Kremsmünster