Kremsmünster behält
weiße Weste
Auch in der letzten
Runde vor dem Final Four behielt der TuS Volksbank Kremsmünster seine weiße
Weste. Einem überzeugenden 2:0-Erfolg über Titelverteidiger Nuesiedl
folgte ein mühsam erkämpfter 2:1-Zittersieg gegen Nachzügler Münzbach.
Für die junge TuS-Truppe wohl ein Warnschuss zur rechten Zeit: Denn beim
Final Four muss man wieder konsequenter zur Sache gehen, will man die
Spitzenstellung bewahren.
Auch
im Schlager der Runde begannen die Kremstaler nervös. Ungenaues Zuspiel
und ideenloses Service brachte die Niederösterreicher Mitte des Satzes
klar in Front. Erst dann agierte die Neller-Truppe konsequenter. Die
Vorteile am Netz wurden ebenso ausgenutzt wie die auffällige Schwäche
auf der rechten Abwehrseite Neusiedls. Nach dem 15:12 im Eröffnungssatz
war der Tabelleführer dann nicht mehr zu bremsen. 15:6 ging der zweite
Satz an eine geschlossen starke TuS-Mannschaft, aus der die „Inzersdorfer
Achse“ mit Kapitän Josef Stadlhuber und Didi Kubista, der seine bislang
beste Hallensaison spielt, herausragte.
Ganz
anders dann das zweite Spiel. Münzbach bereitete den längst nicht mehr
so konsequenten Kremstalern – so wie in den vergangenen Jahren auch –
enorme Probleme. Ein mühevoller 2:1 (10, -13, 10)-Sieg war die Folge.
Wobei auch die eine oder andere Schwäche beim TuS offenkundig wurde. Das
Trainergespann Winfried Kronsteiner und Reinhold Neller darf daran aber
bis zum Final Four noch feilen.
Gegner
im Bundesliga-Halbfinale wird Feldmeister FBC Linz-Urfahr sein. Die Truppe
von Martin Weiß besiegte diesmal Grieskirchen, das Team von Dietmar Weiß,
deutlich mit 2:0 und wird beim Final Four nicht zu unterschätzen sein. Im
zweiten Halbfinale rittern Grieskirchen und Neusiedl um den Aufstieg.
TuS II verteidigt den Titel
Mit zwei souveränen 2:0-Erfolgen in der letzten Runde der 2. Bundesliga verteidigte die zweite Mannschaft des TuS Volksbank Kremsmünster den im Vorjahr erstmals wieder errungenen Titel. Weder Bezirksrivale Union Grünburg noch Absteiger Union Freistadt konnten dem Team rund um Haymo Valtiner und Reinhard Hübner Paroli bieten. Diese beiden verstärken Kremsmünsters Topteam auch beim Bundesliga-Final Four am 8./9. Februar in Kirchdorf. Kremsmünsters Hoffnungsteam, bei dem sich die jungen Spieler Andreas Hofer und Günther Blüml wieder einige Male in Szene setzen konnten, zeigte damit, dass die in der Vorwoche gegen Vöcklabruck erlittene Niederlage nur ein einmaliger Ausrutscher war.
Kader:
1. Bundesliga:
Angriff: Klemens Kronsteiner, Didi Kubista
Abwehr und Zuspiel: Georg Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Christian Zöttl
2. Bundesliga:
Angriff: Reinhard Hübner, Andreas Hofer
Abwehr und Zuspiel: Günther Blüml, Roman Grimus, Günther Kastler, Haymo Valtiner, Thomas Wakolbinger, Gerald und Dietmar Winterleitner