1. Bundesliga - 2:1 - TuS-Motor stottert nur im Eröffnungssatz
Auch die fehlende Spielpraxis aufgrund der langen Weihnachtspause konnte den TuS Volksbank Kremsmünster nur kurz außer Tritt
bringen. Nach katastrophalem Eröffnungssatz - zehn Angriffsfehler !!! - stellten die Kremstaler aber rasch die gewohnte Rangordnung wieder her und besiegten Feld-Staatsmeister Linz-Urfahr noch glatt mit 2:1 (5:15, 15:7, 15:11)."Dieser Sieg war gut fürs Selbstvertrauen", jubelte TuS-Mittelspieler
Siegfried Simon , "nur am Anfang haben wir uns zu sehr unter Druck gesetzt - damit sind wir nicht fertig geworden." Einmal mehr glänzte Kremsmünster mit makelloser Abwehr, zudem sorgte ab dem zweiten Satz auch das Angriffsduo Kubista/Kronsteiner für Maßstäbe.Da durfte selbst Trainer Winfried Kronsteiner zufrieden sein: "Vor ein paar
Monaten hätten wir ein solches Spiel noch glatt verloren. Schön, wie sich meine junge Mannschaft mental gesteigert hat. Wir sind auf dem richtigen Weg!"Im zweiten Spiel gegen Frohnleiten gaben sich die Kremstaler ebenfalls keine
Blöße. Sie schossen die Steirer souverän mit 2:0 (15:6, 15:6) aus der Halle.Damit liegt Kremsmünster als einziges Team mit weißer Weste weiterhin an der
Tabellenspitze. Am Sonntag (10 Uhr) ist daheim gegen Neusiedl und Münzbach aber dennoch verlieren verboten, will man als Spitzenreiter ins Final Four am 8./9. Februar in der Bezirkssporthalle Kirchdorf gehen.Einen einmaliges Ergebnis erreichte Titelkonkurrent Grieskirchen gegen Nachzügler Froschberg. Mit zweimal 15:0 überließen die Trattnachtaler den Linzern keinen einzigen Punkt.
2. Bundesliga - TuS II ist die weiße Weste los
Ausrutscher gegen Vöcklabruck
Die Tabellenführung hat gehalten, die weiße Weste ist man aber
los: In der dritten Runde schlitterte der TuS gegen Verfolger Vöcklabruck in eine völlig unnötige 1:2 (15:11, 9:15, 10:15)-Niederlage. Nach souveränem ersten Satz - Zwischenstand 14:5 - nahmen die Kremstaler das junge, erfolgshungrige Team von Franz Bakan nicht mehr richtig ernst und wurden dafür gerechterweise bestraft. Druckloses Service, schwacher Block, phasenweise mangelndes Spielverständnis - Kremsmünster lieferte selbst einige der Gründe für diesen Spielverlust. Zudem zeigte aber der Vöcklabrucker Angriff, mit wem in Hinkunft zu rechnen sein wird.Die TuS-Niederlage hatte sich allerdings schon gegen Urfahr II abgezeichnet.
Gegen die Linzer "Notnägel" gab es zwar ein 2:0 (15:9, 17:15), die Leistung war aber alles andere als berauschend.
Kader:
1. Bundesliga:
Angriff: Klemens Kronsteiner, Didi Kubista
Abwehr und Zuspiel: Georg Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Christian Zöttl
2. Bundesliga:
Angriff: Reinhard Hübner, Andreas Hofer
Abwehr und Zuspiel: Günther Blüml, Günther Kastler, Haymo Valtiner, Thomas Wakolbinger, Gerald Winterleitner