Kremsmünster spielt in Wollerau mit angezogener Handbremse

Rang 3 bei Europacup-Generalprobe

Mit Rang drei bei der Europacup-Generalprobe bei den „Wollerau Indoors 2002“ am Zürichsee darf TUS-Trainer Winfried Kronsteiner durchaus zufrieden sein. Seine Schützlinge boten zwar keine überragende Leistung, spielten aber soliden Hallen-Faustball und bewiesen damit, dass sie in der internationalen Spitzenklasse voll mitmischen können.

„Auch wenn wir im Halbfinale gegen den Deutschen Meister Hannover verloren haben, bin ich für das Europacup-Wochenende zuversichtlich“, sagt Kronsteiner, „denn in der Sporthalle Kremsmünster kommen unsere Vorzüge weitaus besser zur Geltung.“ Vor allem aber könne auch Hannovers Angriffs-Star Martin Becker mit dem Service nicht derartigen Druck erzeugen. In Wollerau hingegen wurde das Spielfeld sogar um einen Meter verschmälert, der Auslauf ist zudem praktisch null. „Bei der Ballannahme stolpert man beinahe über die Füße der Zuschauer“, berichtet Abwehr-Spieler Josef Stadlhuber, „durch diesen intensiven Kontakt mit den Fans ist aber auch die Stimmung traumhaft.“

In der Vorrunde belegte Kremsmünster nach zwei Unentschieden gegen Titelverteidiger Hamm (D; 10, -11) und Sogipa Porto Alegre (Bra; -10, 7) Rang zwei, in der Zwischenrunde wurde der Schweizer Meister Rickenbach-Wilen glatt 2:0 (9, 10) besiegt, ehe im Halb-Finale gegen Hannover (-9, -13) Endstation war. Im Österreicher-Duell um Rang drei siegte Kremsmünster gegen Vizemeister Linz-Urfahr 2:0 (12, 10). Der Turniersieg ging wie im Vorjahr an den TV Hamm durch ein 2:0 im Finale gegen Hannover.

TUS-Kader: Reinhard Hübner, Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Gerald Winterleitner (Zuspiel und Abwehr). 

Vorschau: Die nächsten Heimspiele des TUS in der Bundesliga

Samstag, 2. Februar, 16 Uhr: gegen Neusiedl und Münzbach

Samstag, 9. Februar, 18 Uhr: gegen Schwanenstadt und Frohnleiten

Samstag, 16. Februar, 17 Uhr: gegen Grieskirchen und Linz-Urfahr