Geht
es nach den Prognosen, dann steht der Hallen-Staatsmeister 2002 bereits
fest: Es kann sich nur um Titelverteidiger TUS Volksbank Kremsmünster
handeln. Zu dominant waren die Kremstaler im Grunddurchgang. Allerdings:
Viele Favoriten sind bereits gestrauchelt.
Betrachtet man die Spielerkader etwas näher, dann hat der TUS bestenfalls eine Außenseiterchance: Während die Reihen der Konkurrenz nur so mit Teamspielern und Gold-Helden der World Games 2001 gespickt sind, bringt es Kremsmünster mit Talent Klemens Kronsteiner gerade mal auf einen Spieler, der im erweiterten Teamkader steht.
„Eigentlich dürften wir gar keine Chance haben“, schmunzelt Trainer Winfried Kronsteiner, „aber man sieht, dass viele gute Einzelspieler noch lange kein hervorragendes Team ergeben!“ Dennoch müsse sein Team auf der Hut sein. Halbfinalgegner Grieskirchen könne frei von jeglichem Druck spielen – was Weiß, Einsiedler und Co gefährlich machen dürfte.
Auf ein starkes Kollektiv hervorragender Hallenspieler kann hingegen Kremsmünster vertrauen. „Wir haben den ausgeglichensten Kader aller Finalisten“, weiß Kapitän Dietmar Winterleitner, „und unsere Angreifer können sich auf punktgenaues Zuspiel verlassen – das hat bislang den Unterschied zu den anderen Teams ausgemacht.“ An der einzig nenneswerten Schwäche der Kremstaler, dem Service, wurde in dieser Woche intensiv gearbeitet. Und dabei machten sowohl Reinhard Hübner als auch Klemens Kronsteiner enorme Fortschritte.
TUS-Kader: Reinhard Hübner, Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Georg Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Gerald Winterleitner (Zuspiel und Abwehr).
Final
Four in der PädAk-Halle Linz, 23./24. Februar
Samstag,
15.30 Uhr: Halbfinale Kremsmünster gegen Grieskirchen