Überhebliche
Spielweise ärgert Kremsmünster-Trainer Kronsteiner, aber:
Die Revanche gegen Serienmeister ÖTB Neusiedl ist gelungen. Titelverteidiger TUS Volksbank Kremsmünster fertigt die Niederösterreicher, die das Hinspiel knapp mit 2:1 gewonnen hatten, diesmal deutlich mit 2:0 (15:7, 15:6) ab. Den Grundstein für diesen Erfolg legte Reinhard Hübner mit seiner bislang besten Serviceleistung in dieser Saison. Allerdings gab es auch einige Schatten im Spiel des TUS. So agierte der von der Grundausbildung beim Bundesheer ausgelaugte Klemens Kronsteiner beim Rückschlag wenig dynamisch, zudem gab es einige grobe Schnitzer in der Abwehr. Gelungen verlief dafür das Comeback von Kapitän Dietmar Winterleitner. Der 36-Jährige verspürt im Knie keine Schmerzen mehr und zeigte großen Einsatz. Auch die fehlende Spielpraxis war ihm kaum anzumerken.
Teilweise
katastrophal war hingegen die Leistung beim 2:1 (15:6, 8:15, 15:12)-Erfolg
über Angstgegner Union Münzbach. Nach teilweise hervorragenden Spielzügen
im ersten Satz, unterliefen den plötzlich überheblich und unkonzentriert
agierenden Kremstalern haarsträubendste Fehler. „So wie vor allem meine
Angreifer da gespielt haben, macht das keinen Spaß“, ärgerte sich
Trainer Winfried Kronsteiner, „das muss sich schleunigst ändern, sonst
gibt´s beim Final Four ein böses Erwachen.“
Mit
diesen beiden Siegen verteidigte Kremsmünster die klare Führung (nach
Verlustpunkten) in der Bundesliga.
TUS-Kader:
Reinhard Hübner, Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Georg
Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar
Winterleitner, Gerald Winterleitner (Zuspiel und Abwehr).
Vorschau:
Die nächsten Heimspiele des TUS in der Bundesliga
Samstag,
9. Februar, 18 Uhr: gegen Schwanenstadt und Frohnleiten
Samstag,
16. Februar, 17 Uhr: gegen Grieskirchen und Linz-Urfahr