Das war eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke
und Ausgeglichenheit des TUS-Kaders: Auch ohne den verletzten Kapitän
Dietmar Winterleitner, den ebenfalls verletzten Routinier Gerald
Winterleitner, den noch nicht völlig gesundeten Junioren-Europameister
Georg Kerbl und Angreifer Dietmar Kubista sind die Kremstaler dem Großteil
der Liga um mehr als nur eine Nummer zu groß.
Das musste im Derby Union Grünburg einmal mehr
schmerzlich feststellen. Beim 2:0 (15:4, 15:3) sah sich die Truppe von
Sportpfarrer Leopold Grasser lediglich in der Rolle hilfloser Statisten. Um
nichts besser erging es anschließend Schlusslicht Union Freistadt. Der TUS
siegte 2:0 (15:3, 15:6), die Mühlviertler konnten nur aufgrund einiger
Konzentrationsfehler des Titelverteidigers ein noch schlimmeres Debakel
abwenden.
Kremsmünster rückt damit auf Rang drei in der
Tabelle auf, hat aber noch zwei Nachtragsspiele ausständig. Nach
Verlustpunkten ist der TUS bereits souveräner Spitzenreiter.
„In gewissen Situationen müssen wir noch
energischer und druckvoller werden“, analysiert Trainer Winfried
Kronsteiner, „allerdings wurden meine Jungs heute in keiner Phase
gefordert. Wir hätten auch noch einige Gänge zulegen können, wäre es
einmal kritisch geworden.“
Interessant wird es am kommenden Samstag: Da gastiert
Neusiedl – im ersten Duell verlor der TUS mit 1:2 - in Kremsmünster.
TUS-Kader: Reinhard Hübner, Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Georg Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Gerald Winterleitner (Zuspiel und Abwehr).
Vorschau:
Die nächsten Heimspiele des TUS in der Bundesliga
Samstag,
2. Februar, 16 Uhr: gegen Neusiedl und Münzbach
Samstag,
9. Februar, 18 Uhr: gegen Schwanenstadt und Frohnleiten
Samstag,
16. Februar, 17 Uhr: gegen Grieskirchen und Linz-Urfahr