IFA-Pokal: Ziel erreicht Bronze
TuS
spielt wieder Faustball
Ohne große Erwartungen reiste das TuS-Team zum IFA-Pokal nach Leverkusen, der dem UEFA-Cup der kickenden Zunft entspricht. Somit war das Ziel - Einzug ins Semifinale - ein eher bescheidenes aber durchaus realistisches.
Dies schafften die Grün-Weißen nach mühevollen Arbeitssiegen gegen Neusiedl und Elgg (CH) dann doch so souverän, dass man sich sogar den Halbfinalgegner aussuchen konnte. Und da war den Kremstalern der Schweizer Vizemeister RiWi dann lieber als der österreichische Meister Grieskirchen.
Bei nassem, tiefen Boden musste sich der TuS dann aber gegen die groß aufspielenden Schweizer in Satz 3 geschlagen geben. "Da war mehr drinnen, ein TuS in taktischer und technischer Topform hätte das Spiel noch umdrehen können", trauerte Kapitän Pepi Stadlhuber dem vergebenen Finaleinzug ein wenig nach.
Moral bewies der TuS dann im kleinen Finale um Rang 3, mit unbändigem Siegeswillen zermürbten Sigi Simon &Co den 3-maligen IFA-Pokalsieger Rot-Weiß Koblenz und gingen als zufriedener und verdienter Bronzemedaillengewinner vom Platz.
"Diesmal haben wir endlich wieder Faustball gespielt, ein erster Schritt auf dem Weg zur Hochform", war Trainer Winfried Kronsteiner durchaus zufrieden. Wobei anzumerken wäre, dass derzeit noch kaum einer der TuS-Stars schon gezeigte Topleistungen abrufen kann und auch gruppendynamisch noch Potenzial vorhanden ist.
Den Sieg holte sich in überzeugender Manier der österreichische Meister Grieskirchen.
Ohne Pause geht´s nun für die Teamspieler Kronsteiner, Simon und Zöttl ins Teamtrainingslager nach Faak/See, wo Teamchef Almhofer seinen 8-Mann Kader für die Worldgames mit hoffentlich vielen Grün-Weissen nominieren wird.
Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Dietmar Winterleitner, Christian Zöttl
Trainer: Winfried Kronsteiner