Am Samstag auswärts gegen Neusiedl, am Sonntag daheim gegen Steg

Aufsteiger darf kein Stolperstein sein

Was ist der Sieg über Meister Union Freistadt wirklich wert gewesen? Diese Frage müssen die Jungstars des TuS Volksbank Kremsmünster am Wochenende beantworten. Denn nur mit zwei Siegen gegen die neuformierte Mannschaft von Serienmeister Neusiedl und tags darauf gegen Aufsteiger Linz-Steg können die Kremstaler ihren Platz im Spitzenfeld der Liga festigen.

Die schwierigere Aufgabe ist zweifellos die Auswärtspartie im Weinviertel. Die Niederösterreicher haben dem TuS in der Vergangenheit oft das Leben schwer gemacht, diesmal gelten Kronsteiner und Co aber als Favoriten. „Vor Neusiedl muss man immer auf der Hut sein. Vor allem bei den schwierigen äußeren Bedingungen. Denn in Neusiedl bläst immer ein scharfer Wind, das könnte zu einem Problem werden“, analysiert Kapitän Josef Stadlhuber, „andererseits: wer ernsthaft um den Titel mitspielen will, darf gegen Neusiedl nicht verlieren!“

Konzentriert muss man auch gegen Aufsteiger Linz-Steg ins Spiel gehen. Alles andere als ein deutlicher 3:0-Sieg des TuS wäre allerdings eine Riesenüberraschung. „Wir werden die Partie gegen Steg dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Trainer Winfried Kronsteiner, „denn wenn die Linzer einmal Lunte gerochen haben, dann werden sie unberechenbar.“

TUS1-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl

Trainer: Winfried Kronsteiner , Coach: Reinhold Neller

 

 Vorschau: 9. Oktober 2004

TuS Kremsmünster – Grieskirchen/Pötting