TUS gewinnt bei Turnier in Bozen erstes von zwei Duellen gegen den Staatsmeister:

Kann Schick Freistadt in Bundesliga abermals bezwungen werden?

 

Am vergangenen Wochenende schien nicht nur wegen des herrlichen Wetters in Südtirol wieder einmal die Sonne über den jungen Faustballern de TUS Volksbank Kremsmünster: Das junge Team wurde einmal mehr seinem Ruf als exzellente Turnier-Mannschaft gerecht und holte sich erstmals den Titel des diesmal mit der gesamten österreichischen Elite besetzten Herbstturniers in Bozen. Obwohl man auf Christian Zöttl verzichten musste, wurden sowohl Weltpokalsieger FBC Urfahr als auch im Finale Staatsmeister Schick Freistadt nach toller kämpferischer Leistung mit 2:1 bezwungen, was den 6. Sieg beim 8. Turnier in diesem Jahr bedeutete.

Herausragend waren dabei vor allem der neu entflammte Mannschaftsgeist und die zuletzt etwas anfällige Abwehrreihe der Kremstaler,  die viele gute Angriffe der Gegner entschärfte und so das Angriffsspiel der Stadlhuber-Fünf sehenswert unterstützte.

So wurde etwa Haymo Valtiner im Finale zum Matchwinner, indem er beim Matchball einen eigentlich unerreichbaren Rückschlag Martin Beckers im Flug abwehren und so den Sieg sicherstellen konnte.

Siegi Simon: „Dieses Wochenende hat uns richtig gut getan. So viel unbeschwerten Spaß beim Spielen haben wir in letzter Zeit selten gehabt. Wir werden diesen Elan jetzt in der Endphase der Herbstmeisterschaft  unsere Gegner spüren lassen!“

Er meint damit vor allem das am kommenden Sonntag anstehende Heimspiel gegen Union Schick Freistadt. Wieder komplett wird der TUS versuchen, dem Staatsmeister die erste Saison-Niederlage zuzufügen. Dass dies nur über bedingungslosen Einsatz und Siegeswillen möglich sein wird, ist auch Kapitän Stadlhuber klar: „Ich bin mir aber sicher, dass wir wieder ein Stück zusammengerückt und absolut motiviert sind. Wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen und den Mühlviertlern das Siegen so schwer wie möglich machen!“

TUS-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl