Duell um Platz 1 prolongiert
Das wir nun ganz spannend! Nach dem 3:1 Auswärtserfolg gegen die mit Brasiliens Weltmeister Fidelis angetretenen Grieskirchner kann der TuS am Donnerstag gegen Freistadt noch den Sprung auf Platz 1 vor dem Final Four schaffen.
"Teilweise irreguläre Verhältnisse ließen kein schönes Spiel zu", meinte Sektionsleiter Klaus Hübner, der als Zuseher nach Grieskirchen gekommen war. Am überlegenen Sieg der Kremstaler konnten aber auch Gewitter und Regen nichts ändern.
Wie schon öfter in diesem Frühjahr stand auch das Spiel gegen die durch
den brasilianischen Weltmeister Joao Fidelis verstärkte Mannschaft von Grieskirchen/Pötting klar im Zeichen von widrigen äußeren Umständen. So brachte ein starker Gewitterschauer im ersten Satz das Spiel an den Rande eines Abbruchs und die Stadlhuber-Fünf aus ihrer zuletzt gewohnten Sicherheit. Einige leichte Fehler am Ende des Durchgangs ließen die Hausruckviertler diesen Satz mit 21:19 gewinnen. Dann aber besannen sich die Kremstaler ihrer Stärken, das bei diesen Bedingungen äußerst wichtige Service von Klemens Kronsteiner funktionierte besser, mehrere gelungene Abwehraktionen pro Satz genügten, um das Match noch umzudrehen und letztlich doch deutlich zu gewinnen. Trainer Kronsteiner: „Bei diesen Bedingungen muss man vor allem geduldig und im Stellungsspiel flexibel sein, das haben unsere Spieler anfangs nicht akzeptiert. Sie wollen immer den perfekten Ball spielen, was heute unmöglich war und zu großen Unsicherheiten geführt hat. Daran gilt es inden verbleibenden Trainingeinheiten noch zu arbeiten.“
Die nächste Aufgabe wartet bereits am Donnerstag auf Zöttl und Co. Da
kommt es in Kremsmünster zum Show-Down um Platz 1 im Grunddurchgang gegen den Tabellenführer aus Freistadt. Obwohl ein 3:0-Erfolg notwendig ist, um noch die Tabellenspitze zu erklimmen, will Kremsmünster alles versuchen, als Leader ins Final 4 zu gehen: „Wir möchten beweisen, dass wir zu Recht die beste Frühjahrsmannschaft sind und uns Selbstvertrauen für das Finale holen. Da kommt uns dieses Spiel gerade recht.“ meint Georg Kerbl, der Allround-Spieler in den Reihen der Kremstaler. Für Coach Neller steht jedoch ein anderer Gesichtspunkt im Zentrum: „Wir brauchen starke und druckvoll agierende Gegner, um an die Grenzen geführt zu werden. Nur so können wir im Finale erfolgreich sein.“
TUS1-Kader: Georg Kerbl, Klemens Kronsteiner, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl
Trainer: Winfried Kronsteiner, Coach: Reinhold Neller