Wer verliert die weiße Weste: TuS Kremsmünster oder Union Freistadt?

Becker hat Respekt vor der TuS-Fünf

Perfekter Ausklang der Bundesliga-Herbstsaison: Tabellenführer Union Freistadt empfängt am Sonntag um 10.30 Uhr Verfolger TuS Volksbank Kremsmünster. Und dabei wird auch eine der beiden Superserien zu Ende gehen müssen: Entweder den in der Bundesliga noch ungeschlagenen Mühlviertlern wird die weiße Weste ausgezogen, oder aber die Kremstaler verlieren heuer erstmals gegen die Becker-Fünf. Denn in den bislang vier Duellen heuer waren TuS-Kapitän Josef Stadlhuber, Klemens Kronsteiner und Co jedes Mal als Sieger gegen Martin Becker und Gefolge vom Platz gegangen.

Grund für diese fulminante Serie des TuS ist nicht nur die Dynamik der jungen Kremsmünster-Fünf, die sich gerade gegen starke Gegner enorm zu steigern weiß, sondern auch die taktischen Meisterleistungen des Betreuerduos der Kremstaler, Trainer Winfried Kronsteiner und Coach Reinhold Neller.

„Wir haben Stärken und Schwächen der Mühlviertler analysiert und bislang immer ein Rezept gefunden“, sagt Kronsteiner, „man kann sagen: Freistadt liegt uns. Meine Jungs freuen sich schon auf dieses Spiel!“

Allerdings bereitet ein Ausfall dem TuS-Trainer Sorgen: Bei Angreifer Didi Kubista wurde beim Sieg gegen Vizemeister Grieskirchen eine alte Schulterverletzung wieder akut. Hinter seinem Einsatz steht mehr, als bloß nur ein Fragezeichen.

„Wir haben zwar auch ohne Kubista gegen Freistadt gewonnen, brauchen uns daher nicht zu verstecken“, analysiert Neller, „dennoch würde uns der Ausfall Kubistas schmerzen. Ohne ihn fehlen unserem Spiel einige Varianten!“

TUS-Kader: Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Georg Kerbl, Siegfried Simon, Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Christian Zöttl (Zuspiel und Abwehr).