TuS landet beim IFV-Pokal nur auf Rang sechs

 

Verpatztes Abschiedsfest für Diez

 

Diesen Abgang hat sich Dietmar Winterleitner nicht verdient: Kremsmünsters

wohl bester Spieler aller Zeiten wollte beim IFV-Pokal im Hamm noch einen

Glanzpunkt hinter seine großartige Karriere setzen, doch dann ließ ihn ein

Teil seiner Mitspieler im Stich. Anstelle eines Abschiedsfestes gab es eine

Trauerfeier. Der TuS ließ phasenweise jeglichen Einsatz und Spielfreude

vermissen und stolperte als punkteloses Schlusslicht bereits in der

Vorrunde. 0:2-Niederlagen gegen Widnau (CH) und Hannover (mit Martin Becker)

sowie ein 1:2 gegen Titelverteidiger Hamm (D) bedeuteten das Ende aller

Medaillenträume.

Am zweiten Spieltag konnten sich die TuS-Spieler wenigstens einigermaßen

rehabilitieren. Sie besiegten Koblenz (D) mit 2:0, trafen dann neuerlich auf

Hannover und verloren in einer spannenden Partie knapp 1:2 - der

Entscheidungssatz endete 18:20. Für einen der wenigen Lichtblicke an diesem

Wochenende sorgte Abwehrspieler Haymo Valtiner, der einmal mehr bewies, dass

er auch gegen die international "Großen" mithalten kann. Und die beiden

Teamkaderspieler Klemens Kronsteiner und Christian Zöttl zeigten am zweiten

Tag gegen Hannover, dass ihre Leistung vom Samstag vielleicht doch nur ein

Ausrutscher war. In Summe reichte es aber nur zum enttäuschenden sechsten

Platz.

Für TuS-Kapitän Diez Winterleitner (37) und Bruder Gerald (35) dürfte der

IFV-Pokal in Hamm vermutlich der Abschied von der internationalen

Faustball-Bühne gewesen sein. Die beiden Oldies zählen nicht mehr zu jenem

Spielerstamm, mit dem das Trainerduo Winfried Kronsteiner/Reinhold Neller in

die Bundesliga-Herbstsaison starten wird.

 

 

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Mittwoch, 31. Juli: Abendturnier mit Top-Teams aus Ö und Brasilien