IFV-Pokal: TuS hat schweres Los beim „stärkeren“ Europacup

Abschied von der internationalen Bühne

Der IFV-Pokal in Hamm könnte für einen ganz Großen der Abschied von der internationalen Bühne sein: TuS-Kapitän Dietmar Winterleitner, 96-facher Teamspieler, viermaliger WM-Teilnehmer (2 x Silber), dreifacher Staatsmeister, beendet nach dem Europacup seine Karriere in Kremsmünsters Topteam. Zwanzig Jahre war „Diez“ in der Bundesliga der Garant für Erfolge des TuS, unüberwindbares Bollwerk in der Abwehr und zugleich gefürchteter Vollstrecker am Netz.

„Ich werde der Mannschaft weiterhin zur Verfügung stehen, wenn sie mich braucht“, sagt der TuS-Kapitän, der in der Herbstsaison nur noch für Kremsmünsters zweite Mannschaft (2. Bundesliga) spielen will. Zuvor will er aber in Hamm zum Abschluss seiner großartigen Karriere noch eine internationale Medaille holen.

„Wir haben mit Hannover und Hamm zwei der derzeit besten Teams Deutschlands bereits in der Vorrunde, dazu die hervorragende Turniermannschaft Widanu (CH) – noch schwieriger hätte es nicht kommen können“, erklärt Winterleitner. Im Vergleich dazu hat der Europacup der Meister in St. Leonhard geradezu Trainingscharakter – bis auf Österreichs Meister Linz-Urfahr ist dort nur die derzeit jeweils zweite Garnitur aus Deutschland und der Schweiz am Start.

 TUS-Kader: Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista, Reinhard Hübner (Angriff), Josef Stadlhuber, Haymo Valtiner, Dietmar Winterleitner, Gerald Winterleitner, Christian Zöttl (Zuspiel und Abwehr).

 

Vorschau: „Brasilianische Nacht“ in Kremsmünster

Mittwoch, 31. Juli: Abendturnier mit Top-Teams aus Ö und Brasilien