Kremsmünster ist im letzten Spiel haushoher Favorit

Der TuS-Trainer geht diesmal fremd

 

Als hoher Favorit geht der TuS Volksbank Kremsmünster in die letzte Partie vor dem Final Four. Gegner ist am Samstag auswärts das im Frühjahr noch punktelose Team von Schwanenstadt/Lambach. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, doch – wie das überraschende 2:3 der Kremstaler gegen Absteiger Graz bewies – gerade die TuS-Fünf ist vor Ausrutschern nicht gefeit.

„Natürlich studieren wir bereits Varianten für das Halbfinale gegen Titelverteidiger Linz-Urfahr ein, aber wir nehmen auch diese Partie ernst“, erklärt Trainer Winfried Kronsteiner, der sein Team diesmal aber trotzdem nicht betreuen wird. Er begibt sich am Samstag auf Spionage-Tour nach Freistadt, um dort zwei der Konkurrenten im Final Four, Tabellenführer Freistadt und Linz-Urfahr, im direkten Duell zu beobachten. „Ich hab´ die Taktik fürs Halbfinale schon im Kopf. Aber von diesem Duell erhoffe ich mir dennoch einige weitere Aufschlüsse!“

Die Spieler aus dem Kremstaler können in Schwanenstadt derweil befreit aufspielen, ohne dass ihnen der „Chef“ pingelig auf die Fäuste schaut. Vielleicht bringen sie so endlich jene locker-spielerische Note ins Spiel, die sie zuletzt so oft vermissen ließen.

TUS-Kader: Klemens Kronsteiner, Dietmar Kubista (Angriff), Siegfried Simon, Josef Stadlhuber,  Dietmar Winterleitner, Christian Zöttl (Zuspiel und Abwehr).

 

 

Vorschau: Bundesliga-Finale in Freistadt

Samstag/Sonntag 15./16. Juni 2002