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Ergebnis: 1
: 2 ( 9:15, 15:11, 11:15 )
Schiedsrichter:
Kurt Parzer
ASKÖ
Linz Steg:
Andreas
Sigmund, Peter Fuchs, Willi Wieshofer ( Angriff )
Helmut
Haas, Roland Kaiser, Ernst Elmer, Christoph Lungenschmid,
Werner
Litzlbauer, Sebastian Poimer (Abwehr und Zuspiel )
Trainer/
Coach: Andreas Sigmund, Peter Richter
Martin
Sepp Neusiedl:
Wolfgang
Roschitz, Martin Arthold, Harald Schmidt ( Angriff )
Markus
Fels, Christoph Hackl, Andreas Metz, Georg Furtmüller, Martin Seidl,
Alexander Illek ( Abwehr und Zuspiel )
Trainer:
Erich Stratjel
Spielbericht:
1.
Satz:
Beide
Mannschaften beginnen mit der Standard-Fünf und spielen gelöster als am
Vortag - es gibt offenbar keine taktischen Vorgaben der Betreuer.
Wesentlich mehr Risiko bei allen Aktionen kommt dem Spiel und somit den
bereits zahlreichen Fans in der Halle zugute. Services statt
"Einwürfen", schöne Angriffsschläge und Blocks statt
Sicherheitsschlägen - beide zeigen nun, daß sie nicht zufällig unter
den besten vier Mannschaften Österreichs sind. Neusiedl geht zu Beginn um
einiges engagierter vor als die Oberösterreicher und setzt sich
sukzessive ab - Zwischenstand: 11:7. Die Linzer sind unter Zugzwang,
finden aber kein Konzept, das nun rund laufende Spiel der
Niederösterreicher zu stören - zu wenig wirksam sind Service und
Angriffe von Sigmund und Fuchs. Die Routine aus vielfachen
Play-off-Teilnahmen gibt den Ausschlag für Neusiedl - Endstand: 15:9
2.
Satz:
Neusiedl
beginnt zu locker und zuwenig konzentriert - unerzwungene Fehler
bringen
Steg mit 5:0 in Führung, ohne daß die Linzer selbst etwas tun müssen.
Dann wieder das gleiche Bild wie im ersten Satz - Stegs Angriffsleistung
ist zu schwach, um aus eigener Kraft davonzuziehen. Die
Niederösterreicher spielen den effektiveren Hallenfaustball und holen
Punkt um Punkt auf - Spielstand: 7:7. In dieser Phase ist die Begegnung
sehenswert - lange Ballwechsel und Kampf um jeden Punkt bringen Stimmung
in die Halle. Beide Teams spielen auf gleichem Niveau, der Satz verläuft
ausgeglichen bis 11:11. Am Ende unterlaufen den Weinviertlern wie zu
Beginn unnötige Fehler - Steg kommt bei 14:11 zum ersten Satzball, nimmt
dankend an und erzwingt einen Entscheidungssatz um Bronze.
3.
Satz:
Alles
ist wieder offen. Die Linzer sind nun selbstsicherer und damit
wirkungsvoller, Neusiedl hält dagegen - es entwickelt sich ein offener
Schlagabtausch, der einem kleinen Finale würdig ist. Trainer Stratjel
bringt Routinier Martin Seidl für Arthold. Doch die Oberösterreicher
kommen immer besser ins Spiel und führen rasch 6:3. Es sieht so aus, als
würde Neusiedl die Luft ausgehen. Nach einem taktischen Time-Out können
sie aber sofort wieder aufholen. Die Spannung steigt - die Fans beider
Seiten kommen auf Ihre Rechnung und gehen begeistert mit - Spielstand:
7:7. Kein
Team kann sich entscheidend absetzen, die Kondition der Angreifer gibt den
Ausschlag - sichtbares Zeichen: beim Stand von 9:9 entwickelt sich der
bislang längste Ballwechsel des Spiels, weil der entscheidende Druck beim
Punktschlag auf beiden Seiten fehlt. Jeder einzelne Spieler gibt alles, um
jeden Punkt wird gekämpft. Einige knappe, aus Steger Sicht umstrittene
Entscheidungen des Schiris bringen mentale Vorteile für Neusiedl, die sie
dank Ihrer größeren Routine nutzen. Bei 14:11 erspielen sie sich den
ersten Matchball - Steg kann noch einmal abwehren, muß aber doch das
15:11 und den Sieg der Niederösterreicher zulassen.
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