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Ergebnis: 0
: 3 ( 6:15, 7:15, 10:15 )
Schiedsrichter:
Kurt Parzer
Martin
Sepp Neusiedl:
Wolfgang
Roschitz, Erich Stratjel, Harald Schmidt ( Angriff )
Markus
Fels, Martin Arthold, Christoph Hackl, Andreas Metz, Georg Furtmüller,
Martin Seidl, Alexander Illek ( Abwehr und Zuspiel )
Trainer:
Erich Stratjel
TuS
Volksbank Kremsmünster:
Klemens
Kronsteiner, Reinhard Hübner, Dietmar Winterleitner (Angriff ) Christian
Zöttl, Haymo Valtiner, Siegfried Simon, Georg Kerbl, Josef Stadlhuber Trainer
/ Coach: Wilfried Kronsteiner, Reinhold Neller
Spielbericht:
1.
Satz:
Kremsmünster
erfüllt gleich zu Beginn die hohen Erwartungen der heimischen Fans und
führt durch optimale Angriffsbälle rasch 4:0. Klemens Kronsteiner
beweist bei wunderschönen Blocks einmal mehr seine Lufthoheit an der
Leine. Die taktische Variante Neusiedls, ihn durch harmlose Services
auszuschalten geht ins Leere, weil Christian Zöttl nach jeweils
blendendem Zuspiel aller Mitspieler ebenso punkten kann. In der Folge
funktionieren Service, Abwehr und Zuspiel wie gewünscht, die Weinviertler
können dem nichts entgegensetzen und müssen ein klares 15:6 hinnehmen.
Eine insgesamt eindrucksvolle Vorstellung der Titelaspiranten aus
Kremsmünster.
2.
Satz:
Haymo
Valtiner kommt anstelle von Georg Kerbl ins Spiel. Der TUS
präsentiert
sich
weiterhin in Titelform. Alle Spieler zeigen sich von Ihrer besten Seite
und spielen nahezu fehlerfrei. Die Niederösterreicher versuchen alles,
aber die Kremstaler sind einfach zu stark und lassen erst bei 5:1 den
ersten Verlustpunkt zu. Kremsmünster spielt voll konzentriert weiter,
zeigt sensationelle Bälle, ist in keiner Phase gefährdet und gewinnt zur
Freude der Fans wieder sicher mit 15:7
3.
Satz:
Kremsmünsters
Betreuerduo schont die Stamm-Fünf. Reinhard Hübner kommt für Josef
Stadlhuber, Georg Kerbl für Christian Zöttl. Das Geschehen in der Halle
bleibt dadurch unverändert. Die Heimischen spielen lediglich nicht mehr
ganz so konzentriert, produzieren ein paar Eigenfehler, was die Begegnung
bis zum Stand von 7:7 ausgeglichen hält. Ein kurzer Zwischensprint bringt
aber sofort wieder einen 5 Punkte-Vorsprung. Neusiedl ist leider nicht in
der Lage, nochmals wirklich Spannung ins Spiel zu bringen, zu groß ist
die Überlegenheit der Kremsmünsterer. Nach einer Demonstration, wie
Faustball in der Halle gespielt werden muß, gewinnt der TUS den Satz und
das Match mit 15:10. Der
Titelfavorit nach dem Grunddurchgang trifft nun im Finale wieder einmal
auf den Erzrivalen und Titelverteidiger Urfahr. Fazit: Welch
ein Unterschied zum ersten Halbfinale - ein wesentlich höheres,
technisches Niveau und auch mehr Engagement beider Mannschaften im Sinne
der Fans. Neusiedl
spielte alle gewohnten Vorzüge, vor allem Kampfgeist und Einsatz aus, war
aber der in allen Belangen überlegenen Mannschaft des Betreuerduos Kronsteiner
und Neller in keiner Phase gewachsen. In
dieser Form sollte dem TUS Kremsmünster der Titel nicht zu nehmen sein.
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