|
Ergebnis: 3
: 1 ( 15:10, 15:11, 9:15, 15:12 )
Schiedsrichter:
Karl Hinterreiter
FBC
Linz Urfahr:
Martin
Weiß, "Boca" Jean Kauling, Wolfgang Weiß,
Stefan
Rittberger (Angriff)
Stefan
Bocksrucker, Norbert Zauner, Harald Pühringer, Wolfgang Ortner (Abwehr und Zuspiel )
Trainer/Coach:
Manfred Leitner, Reinhold Aichbauer
ASKÖ
Linz Steg:
Andreas
Sigmund, Peter Fuchs, Willi Wieshofer ( Angriff ) Helmut Haas,
Roland
Kaiser, Ernst Elmer, Christoph Lungenschmid, Werner
Litzlbauer, Sebastian Poimer (Abwehr und Zuspiel )
Trainer/
Coach: Andreas Sigmund, Peter Richter
Spielbericht:
1.
Satz:
Vor
nicht ganz voller Zuschauertribüne eröffnen die Überraschungsmannschaft
des Grunddurchganges, ASKÖ Linz-Steg, und der Titelverteidiger, FBC
Urfahr, das Final-Four 2005 in der Bezirkssporthalle Kremsmünster. Beide
Mannschaften beginnen sehr vorsichtig und nehmen kein Risiko. Die Steger
versuchen Ihr Glück mit kurzen Servicebällen, um Martin Weiß möglichst
aus dem Spiel zu nehmen. Aufgrund dieses taktischen Geplänkels verläuft
der Satz insgesamt wenig spektakulär bis zum Stand von 7:7. Das insgesamt
druckvollere Service, das bessere Zuspiel und die präziseren
Rückschläge lassen die Urfahraner bis 14:9 davonziehen. Martin Weiß
verwandelt kurz darauf mit Winkelschlag sicher zum Satzgewinn - Endstand:
15:10
2.
Satz:
Beide
Mannschaften beginnen unverändert. Die Begegnung wird nun etwas besser,
die Ballwechsel länger und somit ein wenig spannender. Steg geht in
diesem Halbfinale erstmals in Führung ( Zwischenstand: 2:5 ), kann aber
zum Leidwesen der Zuschauer keinen dauerhaften Druck auf den
Titelverteidiger ausüben. Ohne wirklich gefordert zu werden, gleicht
Urfahr daher rasch wieder aus und kontrolliert in der Folge locker das
Spiel. Mit
angezogener Handbremse gewinnt die Mannschaft von Manfred Leitner auch den
2.Satz mit 15:11.
3.
Satz: Steg
bleibt bei der Taktik, beim Service nichts zu riskieren, sondern weiter
Martin Weiß aus dem Spiel zu nehmen und Urfahr die gefährlichste Waffe
zu nehmen, scheint am Anfang zu funktionieren. Eigenfehler von
Brasilo-Legionär Boca und dann auch von Martin Weiß halten den Satz für
den Außenseiter offen. Beim Spielstand von 7:4 für Steg bringt Trainer
Leitner Wolfgang Weiß für den nicht wirklich überzeugenden Brasilianer.
Eigenfehler prägen das Spiel auf beiden Seiten. Sehenswerte Punkte sind
Mangelware, was auch auf die Stimmung in der Halle drückt. Der Meister
läßt sich vom unspektakulären Spiel des Lokalrivalen einschläfern und
muß Steg auf 14:8 davonziehen lassen. Den 2.Satzball verwertet Andreas
Sigmund zum 15:9 und vertagt die Entscheidung. 4.Satz: Beide
Mannschaften legen nun das taktische Korsett ab und beginnen Faustball zu
spielen. Einige schöne Angriffsbälle und Blocks lassen erstmals Stimmung
unter den dankbaren Zuschauern aufkommen. Das scheint Urfahr mehr zu
liegen, der regierende Meister führt bald mit 8:4 und zieht nun
konzentriert sein gewohntes Spiel auf. Nur die Eigenfehler von Wolfgang
Weiß halten die Partie einigermaßen offen. Der Außenseiter kommt
nochmals auf 11:13 heran, es fehlt aber der letzte Siegeswille, um doch
noch die Wende herbeizuführen. Urfahr erreicht ohne zu überzeugen das
Finale. Fazit: ASKÖ
Linz-Steg war in seiner ersten Final-Four-Teilnahme insgesamt zu harmlos
und weder technisch noch mental in der Lage, den Titelverteidiger zu
gefährden. FBC
Urfahr konnte es sich leisten, die Kräfte für das Finale zu schonen. Alles
in allem ein nicht wirklich spannendes Halbfinale.
|