Portrait Hans Peter Hagmüller
Was bedeutet die WM für mich: Die heurige WM ist denke ich der Höhepunkt in der Faustballkarriere sowohl für Spieler, als auch für Betreuer, weil sie bei uns daheim ausgetragen wird. Wir sind uns darin sehr einig, dass dieses Ereignis es verdient hat und wir es uns verdient haben, dieses Event als mehr zu erleben, als "nur" ein weltweit wichtiges Großereignis. Es geht um das Gefühl, die Stimmung und die Motivation, die wir dabei mitnehmen möchten und nicht ausschließlich um den Titel, denn diese positive Energie, die wir uns darauf erwarten, kann mehr beflügeln, als lediglich das Spiel um den Titel.
Ziele bei der WM: Wir wollen bei der WM mehr mitnehmen und wir wollen diesen Sommer für uns zu einem unvergesslichen machen, wo man sich in 20 Jahren immer noch an dieses "unglaublich tolle Gefühl" erinneren kann. Trotzdem ist es das große Ziel, bei der WM auch im Finale zu stehen. Dafür haben alle sehr hart gearbeitet, aber wir lassen uns nicht von dem Siegesgedanken blenden - es gibt viel mehr zu sehn.
Was ich im Faustball noch erreichen möchte: Faustball weltweit zu verbreiten (ist ein sehr großes Ziel, aber ich habe Idealismus selten so intensiv erlebt, wie im Faustball), Spaß am Spielen zu haben, den Sport zu professionalisieren
Beruf: Physiotherapeut selbständig tätig seit 2006 bei PhysioProAktiv in Kirchdorf an der Krems
Alter: 30
Wohnort: Kirchdorf
Hobbies: spiele selbst nicht Faustball, Alpinsport, Volleyball – möchte gerne Quidditch spielen lernen (Harry Potter ;-)
Beziehungsstatus: verheiratet, eine Tochter
Position: Physiotherapeuth
Mein Tipp für die WM: die harte Arbeit wird sich lohnen: Österreich!