Knappe Niederlage hält TuS im Rennen

Nach der Niederlage gegen Bozen wollte der TuS gegen Enns sein wahres Gesicht zeigen. Allerdings starteten die Grün-Weißen im selben Trott, unnötige Eigenfehler in Angriff, Abwehr und Zuspiel führten die bisher sieglosen Ennser zu einer 3:0 Satzführung. „Unverständlich, was da an Handfehlern, Unstimmigkeiten und Unkonzentriertheiten zusammenkam“, meinte auch der verzweifelte Coach Dietmar Winterleitner. Mit dem Rücken zur Wand schien sich der TuS aber seiner Qualitäten zu besinnen, konnte durch klare Satzerfolge auf 3:3 ausgleichen, eher im Entscheidungssatz das alte Muster wieder Oberhand gewann. 2 Angriffsfehler, einige unhaltbare Punkte der Ennser, mit 2:6 wurden das letzte Mal die Seiten gewechselt. Schöne Punkte zum 5:6, Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, ein Handfehler und Enns hatte 3 Matchbälle. Schlussendlich dann eine unnötige 3:4 Niederlage. „Positiv ist, dass wir uns diesmal als Team präsentiert haben, nachdem 0:3 wieder zurückgekommen sind“, so der Coach. Das Ziel der Meister-Play-Off Qualifikation sei zwar immer noch erreichbar, in den verbleibenden beiden Heimrunden müsse man aber effizienter werden, „ansonsten werden wir uns mit dem Gedanken an die Aufstiegs-Play-Off anfreunden müssen.“ Im Moment liegt der TuS auf Rang 6 der gerade noch zur Quali reicht. Kommenden Samstag geht´s dann zu Hause gegen Urfahr, in 2 Wochen dann ebenfalls in Kremsmünster gegen Grieskirchen.

TuS2 mit erstem Sieg!

Erstmals komplett kann TuS2 auch gleich mit einem 3:0 Erfolg gegen Grünburg den ersten Sieg einfahren. Die junge Truppe zeigt damit, welches Potenzial in ihr stecken könnte. „Wir wussten aber, dass wir diesen Herbst als Lernmonate hernehmen müssen, um dann im Frühjahr aufzeigen zu können“, so Kapitän Richie Huemer.

Landesliga Team mit klaren Siegen

Mit zwei 3:0 Erfolgen setzt sich TuS3 im vorderen Drittel der 2. Landesliga fest.

 

Nun wird´s eng – Dritte Niederlage in Folge

Ohne Christopher Ahrens und Coach Dietmar Winterleitner, der von Klemens Kronsteiner vertreten wurde, konnten die Grün-Weißen aus Bozen keine Punkte mitnehmen. Als leichter Favorit in die Partie gestartet war das Winterleitner-Team bald mit 0:2 im Rückstand. „Vor allem in der Defensive waren wir schlecht und sind mit dem nassen Boden überhaupt nicht zurecht gekommen“, so Kronsteiner, der sich im zweiten Satz selbst einwechselte und Stefan Winterleitner in die Abwehr beorderte. Der TuS kämpfte aufopfernd, allerdings war offensichtlich, „dass das Team zur Zeit keine Einheit darstellt, dadurch extrem verunsichert wirkt.“ Nun rangiert der TuS mit nur 2 Punkten auf Rang 7, was gleichbedeutend mit dem Gang ins Aufstiegs-Play-Off wäre. Drei Runden haben die Grün-Weißen noch um ihr Punktekonto zu erhöhen, am Sonntag müssen die Kremstaler nach Enns zu den noch sieglosen Aufsteigern, dann folgen zwei Heimrunden gegen Urfahr und Grieskirchen.

Auch TuS2 bleibt ohne Siege in der 2. Bundesliga, die stark ersatzgeschwächten Kremstaler verkauften sich allerdings recht gut, vor allem Tobi Lugerbauer brachte mit einer recht soliden Partie Höhnhart und Ottensheim immer wieder in Bedrängnis.

TuS Teams ohne Erfolg

Ein 1:4 gegen die Tigers aus Vöcklabruck, zwei 0:3 Niederlagen in der 2. Bundesliga, immerhin ein Sieg in der Landesliga. Dieser Samstag war nicht der der Grün-Weißen.

Gegen Vöcklabruck startete der TuS sensationell, nach wenigen Minuten war der 11:5 Erfolg im ersten Satz eingefahren. „Dann allerdings hat vor allem der Tigers Angriff ungewohnt fehlerlos gespielt, da waren sie einfach besser“, so Coach Dietmar Winterleitner. Im vierten und fünften Satz hatte der TuS durchaus seine Chancen, individuelle Fehler verhinderten einen weiteren Satzgewinn. „Da hätten wir uns tatsächlich noch einen Satz verdient“, so der Coach.

TuS2 wiederum hatte in der 2. Bundesliga tatsächlich Pech. Mit Neuzugang Tobias Lugerbauer im Angriff holte sich die Kastler-Fünf gegen Aufstiegsfavoriten Laakirchen gleich zwei Satzbälle ehe Satz 1 mit 11:13 verloren ging. Dann verletzte sich mit Lugerbauer der einzige Angreifer der Grün-Weißen bei einem Zusammenstoss. „Danach haben wir Schadensbegrenzung betrieben, waren sogar im zweiten Spiel gegen Seekirchen nahen am Satzgewinn“, so Günther Kastler. Schlussendlich musste der TuS aber beide Partien abgeben.

Kommende Woche gastiert der TuS in der 1. Bundesliga in Bozen, da wollen die Grün-Weißen ihr Punktekonto erhöhen. Für TuS2 heißt es hoffen, dass sich Lugerbauers Verletzung als nicht allzu schlimm erweist.

TuS gilt erstmals nicht als Favorit gegen die Tigers

Bisher war der TuS in die Begegnungen gegen Vöcklabruck meist als Favorit gegangen, diesmal finden sich die Tigers in dieser Rolle wieder. „Immerhin haben die ausschließlich Teamkaderspieler im Aufgebot“, so Laurenz Hübner, um aber klarzulegen, „dass wir im Herbst des Vorjahres in einer ähnlichen Aufstellung wie diesmal auch gewinnen konnten.“ Für eine Überraschung scheint der TuS jedenfalls allemal gut, auch wenn die Gegner um die Qualifikation zum Meister-Play-Off wohl andere sind. Der Schlager findet am Samstag, 9. September um 16:30 in Vöcklabruck statt.

TuS2 steigt gleich mit einer Heimrunde in die 2.Bundesliga ein. Mit Seekirchen und Laakirchen warten gleich zwei Favoriten zum Auftakt. „Das passt so, da können wir dann gleich beginnen die Abläufe in unserem neuen Team zu perfektionieren“, schmunzelt Kapitän Richie Huemer, der sich von vielen neuen Mitspielern umgeben sieht.  Die Spielrunde beginnt am Samstag um 14:00 Uhr im Faustballzentrum Kremsmünster.

Wertvoller Sieg zum Auftakt

Als Standortbestimmung sah man beim TuS die ersten Begegnungen der Faustball-Bundesliga. Gleich zu Beginn war der starke Aufsteiger Linz-Froschberg Gegner der Grün-Weißen. Bei Nieselregen in Linz kam der TuS zu Beginn besser ins Spiel, vor allem Florian Winterleitner glänzte mit einer tadellosen Serviceleistung. Unter Druck häuften sich im zweiten Satz die Fehler der Linzer, so konnte der TuS bald mit 2:0 an Sätzen vorlegen. Dann allerdings eine starke Phase des Aufsteigers, 4 Punkte Rückstand konnten die Kremstaler wettmachen, schlussendlich dann aber ein knappes 13:15 für Froschberg. Damit war das Pulver des Aufsteigers verschossen, aufbauend auf eine stabile Defensivleistung von Laurenz Hübner und Stefan Wohlfahrt spielte der TuS den Sieg souverän nach Hause. „Ein wichtiger Sieg als Basis für die Qualifikation für das Meister-Play-Off“, meinte auch Kapitän Stefan Winterleitner.
Am Sonntag warteten geänderte Rahmenbedingungen im regnerischen Freistadt auf den TuS. Als krasser Außenseiter beim Meister spielten die Grün-Weißen, diesmal mit Michael-Huemer Fistlberger in der Abwehr lange Zeit recht gut mit, hatten im dritten Satz auch 2 Satzbälle, schlussendlich jedoch waren die Hausherren zu stark und siegten verdient 4:0. „Irgendwie haben wir uns zu wenig zugetraut, der eine oder andere Satz wäre sicher drinnen gewesen“, ärgert sich Abwehrspieler Christopher Ahrens, dem man noch ein wenig die fehlende Spielpraxis anmerkte.
Damit hat der TuS das Plansoll erfüllt, am Samstag folgt das Auswärtsspiel gegen die Tigers aus Vöcklabruck.