TuS punktet erneut

Verdient aber ganz knapp kann der TuS in der vierten Runde der 1. Faustball-Bundesliga erneut anschreiben. Gegen Enns beginnen die TuS-Jungs ganz schlecht, der erste Satz geht nach einer Eigenfehlerorgie ganz klar an Enns. Im zweiten Satz dann umgekehrte Vorzeichen, der TuS gewinnt mit 11:3 nach etlichen Servicefehlern der Ennser. Ab da entwickelt sich ein recht abwechslungsreiches Spiel, bei dem sich die Grün-Weißen vor allem beim Service und beim Zuspiel einen Tick besser präsentieren und schlussendlich im Entscheidungssatz dann deutlich mit 11:7 die Oberhand behalten. „Im letzten Satz waren wir eigentlich immer ein wenig vorne, einzig die Aufholjagd der Ennser von 7:4 auf Gleichstand war kritisch. Da haben meine Burschen aber tatsächlich Moral bewiesen und den Satz zugemacht“, ist Coach Dietmar Winterleitner von der Kampfkraft seines Teams angetan. Im zweiten Spiel gegen Vöcklabruck gibt es nichts zu holen, eine klares 0:3 ist die Folge. „Da haben wir im Service über weite Strecken durchaus mithalten können aber im Kollektiv dann unsere Chancen nicht nutzen können“, berichtet der Coach.

Kommende Woche muss der TuS nach Grieskirchen, gegen die Hausherren und Grieskirchen gab es in der Hinrunde für ersatzgeschwächte Kremstaler zwar viel Lob aber keine Punkte. Diesmal will sich der TuS mit einem Sieg weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. Spielbeginn ist am Samstag, 14 Dezember um 18 Uhr.

Erster Sieg spült TuS auf Rang 7

Nach vier Niederlagen in Folge wollte der TuS diesmal in Bestbesetzung mit einem Sieg gegen Schwanenstadt die Abstiegsplätze verlassen. Fokussiert und abschlussstark präsentierten sich die Grün-Weißen dann auch im ersten Satz, einem kurzen Einbruch im zweiten Satz folgte eine beeindruckende Serie zur klaren 2:0 Satzführung. Im dritten Durchgang konnte dann ein deutlicher 0:5 Rückstand nicht mehr kompensiert werden, mit 8:11 verkürzte Schwanenstadt auf 1:2. Der vierte Satz war auf beiden Seiten geprägt von der Angst verlieren zu können, schlussendlich setzte sich das Winterleitner Team aber verdient durch und jubelte über den ersten Sieg der laufenden Meisterschaft. Im zweiten Spiel gegen die durch den Schweizer Angriffsstar Cyrill Schreiber verstärkten Linzer aus Urfahr war nichts zu holen, einzelne tolle Aktionen waren zu wenig um die Linzer in ernste Schwierigkeiten zu bringen. „ich bin wirklich froh über den Erfolg gegen Schwanenstadt, wir haben den nach den recht guten Leistungen in den letzten Runden auch verdient, Glückwunsch an die Mannschaft“, ist Coach Dietmar Winterleitner erleichtert. „Nur gegen Urfahr haben wir ein wenig zu viel Respekt gezeigt, da wäre sicher mehr drinnen gewesen“; fordert er gleichzeitig auch ein forscheres Auftreten seines Teams. Damit zeigt sich die Tabelle erstmals mit einem TuS außerhalb der Abstiegszone auf Rang 7. Nächste Woche warten mit Meister Vöcklabruck und Enns weiter schwere Brocken, Rang 7 soll jedenfalls verteidigt werden.

TuS2 macht den Sack nicht zu

Ärgerlich die beiden Niederlagen des Zweier Teams des TuS gegen Grieskirchen2 und Ottensheim. Während sich im Spiel gegen Grieskirchen jeder Satz hauchdünn gegen die Grün-Weißen entschied (14:15/10:12/8:11) musste sich das Kastler Team nach klaren Satzerfolgen im ersten und dritten Durchgang gegen Ottensheim schlussendlich im fünften Satz geschlagen geben. „Kein Beinbruch, aber doch schade, dass wir am Ende keine Punkte mitnehmen durften“, schwört Kapitän Lugerbauer aber sein Tem aschon auf die nächsten Spiele in 2 Wochen ein.